Schlösser in Brandenburg: Schloss Sanssouci
Im royalen Ambiente lässt sich hervorragend im Brandenburger Land erholen. Unzählige Schlösser - mal barock, mal an Burgen erinnernd - bietet das Umland von Berlin. Darunter: Das Schloss Sanssouci. Eines der wohl bekanntesten Schlösser in Brandenburg, welches einst von Friedrich dem Großen in Auftrag gegeben und zwischen 1745 und 1747 erbaut wurde. Umgeben von einer herrlichen Gartenanlage nutzte Friedrich der Große das Schloss Sanssouci als Sommerresidenz und Lustschloss.
"Sans souci" ist im Übrigen französisch und heißt übersetzt "ohne Sorge" - und genauso wird es dem Besucher des herrlichen Schlosses gehen. Inmitten einer wundervollen Gartenanlage sind die Hektik des Alltags und der tägliche Stress längst vergessen. Die UNESCO hat das erkannt und erklärte das Schloss Sanssouci im Jahre 1990 zum Weltkulturerbe. Den Zweiten Weltkrieg hat das Schloss Sanssouci weitestgehend unbeschadet überlegt - einzig an der Nordseite brannte die Galeriewindmühle ab. Die Kunstschätze, die das Schloss Sanssouci barg, wurden während und nach dem Zweiten Weltkrieg an anderen Stellen gelagert. Als Deutschland wieder geeinigt wurde, holte man die Büchersammlung von Friedrich dem Großen im Jahre 1992 aus dem Schloss Charlottenburg wieder an ihren Ursprungspunkt - ins Schloss Sanssouci.
In den darauffolgenden Jahren wurden weitere Kunstgegenstände und 36 Ölgemälde wieder ins Schloss Sanssouci zurückgebracht. Heute ist das Schloss Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen und bietet auch ohne diese, wenn die alltägliche Stille das Schloss und den Schlossgarten umfängt, ein wunderbares Fleckchen Erde, an dem der Besucher sicher gerne verweilt. Im Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist das Schloss Sanssouci heute eine gepflegte Anlage, die an den Glanz der Zeiten Friedrich des Großen gerne erinnert.
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