S-Bahn Berlin
Die S-Bahn Berlin bildet zusammen mit der Berliner U-Bahn, der Berliner Straßenbahn und den Berliner Bussen ein dichtes Nahverkehrssystem in der Hauptstadt. Insgesamt gibt es 166 S-Bahnhöfe in Berlin die mit einem Streckennetz von 331,5 Kilometer verbunden sind. 2008 beförderte die S-Bahn-Berlin mehr als 380 Mio. Fahrgäste.
Die ersten S-Bahnen in Berlin fuhren ab den 1870er Jahren auf der Ringbahn, der Stadtbahn und der Wannseebahn. In den 1920er Jahren wurde die S-Bahn Berlin elektrifiziert.
Seit 2006 S-Bahn Berlin bietet wieder Ringzüge die die Stadt zu den Hauptverkehrszeiten im 5-Minuten-Takt in etwa 60 Minuten umrunden. Bis zum Mauerbau 1961 benötigten die Züge für die Ringumrundung etwa 70 Minuten. Bis 2016 wird der Berliner Hauptbahnhof unterirdisch mit dem S-Bahnhof Wedding und dem S-Bahnhof Potsdamer Platz verbunden. Damit wäre der Hauptbahnhof an den Ring angebunden.
Ein Bruch einer Radscheibe an einem S-Bahnzug im Mai 2009 in Berlin-Kaulsdorf löste einen Sicherheitsdiskussion aus. Teile der Bremszylinder wurden nicht, wie vom Hersteller vorgegeben, nach sechs bis acht Jahren erneuert. Das Eisenbahn-Bundesamt untersagte sofort den Betrieb verschiedener Baureihen der S-Bahn-Züge. Dies führte bis Ende September 2009 zu starken Behinderungen.
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