Kurfürstendamm
Der Kurfürstendamm erstreckt sich auf dreieinhalb Kilometer und hat eine noch weitaus längere Geschichte hinter sich: Bereits 1542 wurde der Bau des heutigen Ku'damm, wie er kurz genannt wird, begonnen. Einst sollte er als Dammweg dienen, um eine Verbindung zwischen dem Stadtschloss in Berlin zum Grünwalder Jagdschloss zu erhalten, auf denen die Kurfürsten sich fortbewegen konnten.
In die prunkvolle Meile, die der Kurfürstendamm auch heute noch darstellen soll und sicher auch darstellt, verwandelte er sich bereits vor dem Ersten Weltkrieg. Die Gebäude um den Ku'damm herum wurden gerade im Zweiten Weltkrieg dramatisch zerstört. Heute ist der weltbekannte Boulevard wieder in neuem Licht erstrahlt und bietet Geschäfte um sich herum, wie sie verschiedener nicht sein könnten: Das Designer-Label-Haus liegt direkt neben dem Fanshop für Hertha Berlin, auf dem Ku'damm tummeln sich Künstler verschiedener Art, die versuchen, sich mit ihren Vorführungen den nächsten Tag zu finanzieren, und das pralle, bunte, multikulturelle Leben tobt auf dem Kurfürstendamm.
Das natürlich nicht nur tagsüber: Abends entwickelt sich der Kurfürstendamm zum Ausgangspunkt für verschiedene Unternehmungen - es ist allerdings auch schon ein Erlebnis für sich, einfach am Ku'damm zu sein und dort seine Zeit zu verbringen. Der Kurfürstendamm bietet den Zugang zu unterschiedlichen weiteren Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel zur Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, die auf ihm prangt. Schon Hildegard Knef hat den Kurfürstendamm besungen:
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