Krematorium Baumschulenweg Berlin
Das Krematorium in am Baumschulenweg in Berlin-Treptow ist ein Zeichen für die Offenheit Berlins für zeitgenössische Architektur. Es entstand in den Jahren 1996 bis 1998 nach Plänen des Büros Axel Schultes und Charlotte Frank, die auch das Kanzleramt entworfen haben und ist das
modernste Krematorium Europas.
Das Ruhe ausstrahlende Gebäude dessen Inneres eine hohe Halle aus Betonsäulen bildet erinnert an keltische Grabstätten gleichemaßen wie an ägyptische Tempelanlagen und bildet einen Kontrast zu dem preußisch anmutenden benachbarten alten Krematorium. Das alte Krematorium Baumschulenweg wurde 1913 eingeweiht und wegen baulicher Mängel 1994 stillgelegt.
Der Betrieb ist indes nicht ausgelastet. Der Berliner Senat hatte nach dem Mauerfall einen starken Bevölkerungszuwachs für Berlin angenommen und neben dem Neubau in Baumschulenweg weitere Krematorien in Wedding und Ruhleben ausbauen. Alle drei Anlagen sind nur nur zu 52 Prozent ausgelastet.
Informationen zu Bestattungen in Berliner Krematorien.
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