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Hertha BSC: Neuer Trainer


Manager Dieter Hoeneß ade - Trainer Lucien Favre: Willkommen! Ebenso natürlich Christoph Janker, nun Verteidiger bei der Hertha. Ein Wandel vollzieht sich bei Hertha BSC Berlin; die Saison-Vorbereitungen sind allerdings bereits in vollem Gange. Nur noch wenige Tage bis zum Start; Favre könnte dabei direkt unter Druck geraten: "Die vergangene Saison war super. Jeder weiß, dass es schwierig wird, das zu wiederholen. Es ist eine neue Herausforderung für uns", sagt er - wohl mit dem Wissen, dass der Weg zum erneuten vierten Tabellenplatz wirklich steinig wird. Den Schweizer Christoph Janker jedenfalls konnte er für seinen Verein gewinnen.

 

Abgesehen von personellen Veränderungen wird die Mannschaft sicherlich auch den Budget-Engpass zu spüren kriegen: Das Etat fürs Personal wird mal eben um 5,6 Millionen auf 28 Millionen abgespect; erwirtschaften sollte das Team fünf Millionen Euro Transferüberschuss. Michael Preetz, neuer Hertha-Manager, bereitet sich darauf vor, Transfers in enger Zusammenarbeit mit Favre zu entscheiden. "Das ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Das Verhältnis zwischen sportlicher Qualität und finanzieller Machbarkeit muss stimmen." - kein leichtes Unterfangen, aber Preetz bringt es auf den Punkt.

Ein Stürmer musste dringend noch her; Andrej Woronin geht zurück zum FC Liverpool; Marko Pantelic liegt noch in der Schwebe mit einem zukünftigen Club. Problem: Will Hertha einen Fußballstar transferieren, muss ein solcher erst mal raus. Dafür konnte sich die Mannschaft von Simunic verabschieden. Simunic geht dahin, wo Christoph Janker herkommt: 1899 Hoffenheim. Daneben konnte die Hertha Anfang Juli Artur Wichiarek verpflichten.

Mit Simunic gab es eingangs einige Probleme mit Favre, allerdings gehören diese nach seinem Ausstieg ohnehin der Vergangenheit an. Anders bei Arne Friedrich: Er hatte sich beschwert, weil Favre ihn in der Startelf nicht mehr aufgestellt hatte. Preetz ist guter Dinge: "Arne ist Favres verlängerter Arm auf dem Platz, die beiden sind aufeinander angewiesen."