Haus der Kulturen der Welt
Im Haus der Kulturen der Welt in Berlin ist der Name Programm: Internationale kulturelle Veranstaltungen bieten sich dem Besucher dar. Zwischen afrikanischen Tanzauftritten, asiatischen Kunstausstellungen oder auch lateinamerikanischen Theateraufführungen liegen kulturelle Schätze in diesem einzigartigen Bauwerk, welches von seiner Optik an eine Auster erinnert, in der Hauptstadt. Daneben werden Tagungen, Literaturlesungen oder Filmpräsentationen geboten; das Haus der Kulturen der Welt sieht sich selbst als Dialogzentrum der internationalen Gegenwartskultur.
Die Lage des Haus der Kulturen der Welt ist besonders reizvoll. Am Spreeufer gelegen, bietet sich eine idyllische Landschaft inmitten der pulsierenden Großstadt – der Blick auf den grünen Tiergarten wird frei. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn Musical, Theater oder Ausstellung hier dargeboten werden: Ein weltoffener Ort ist das Haus der Kulturen, in dem Künstler die Möglichkeit haben, ihre Kultur vorzuführen, oder eben Zuschauer, sich verschiedene internationale Kulturen zu Gemüte zu führen.
Im Jahre 1957 entstand die „Auster“ in Berlins Zentrum. Gebaut wurde es im Rahmen der Internationalen Bauausstellung von Hugh Stubbins, einem amerikanischen Architekten. Als Symbol deutsch-amerikanischer Freundschaft wurde das Haus der Kulturen von der amerikanischen Regierung mitfinanziert und als architektonisches Highlight symbolisiert das freischwebend wirkende Dach Offenheit. 1980 stürzten Dachteile zusammen und sieben Jahre später baute man es zur 750-Jahr-Feier Berlins wieder auf. 1989 wurde das Haus der Kulturen von einer Kongresshalle zu dem, was es heute ist; zu einem Ort der internationalen Begegnungen, einem Ort, an dem kulturelle Vorführungen ihren Platz in der Hauptstadt gefunden haben.
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