Hackesche Höfe
Kunst, Kultur, wohnen, arbeiten und leben: Das sind die Hackeschen Höfe. Deutschlands größtes geschlossenes Hofareal zeigt sich aufgeschlossen gegenüber allen Interessierten und allen Interessengruppen, denn etwas, was es in den Hackeschen Höfen nicht gibt, gibt es nicht. Mitte der 90er Jahre haben die Hackeschen Höfe im Zuge ihres Umbaus an neuer Bedeutung gewonnen und sind seither nicht mehr aus der Hauptstadt wegzudenken. Von 1906 bis 1907 haben die Architekten Kurt Berndt und August Endell das Konstrukt Hackesche Höfe geplant und umgesetzt.
Der einstige Festsaal wurde im Jahre 1921 zu einem Kino umgebaut und 1945 entstanden im Zuge des Zweiten Weltkriegs Bombenschäden. Erst 1961 wurden die Hackeschen Höfe neu saniert und 1977 unter Denkmalschutz gestellt. Seit 1997 sind die Hackeschen Höfe vollständig saniert - in der Zwischenzeit wechselten mehrere Male die Besitzer. Diese Berliner Sehenswürdigkeit hat dazu beigetragen, dass sich die Hauptstadt als Modemetropole etablieren konnte, denn zahlreiche Designer - insbesondere Hutdesigner - fanden hier Platz, ihre Werke zu verkaufen.
Es ist wohl auch der Standort, der die Hackeschen Höfe zu einem pulsierenden Ort macht: Mitten in der mit Sogwirkung ausgestatteten und faszinierenden Metropole Berlin gelegen, kann man an den Hackeschen Höfen gar nicht vorbeikommen. Dreh- und Angelpunkt für Kunst, Kultur, Kino und Kommerz ist diese Sehenswürdigkeit in Berlin geworden. Eine bedeutende Sehenswürdigkeit, die sich ihre Bedeutung innerhalb ihrer eigenen Geschichte selbst gegeben hat und durch das Leben, welches in den Hackeschen Höfen tobt, wohl so leicht auch nicht mehr verlieren wird. Auch die beeindruckende Architektur trägt dazu ihren Teil bei - wer das erste Mal die Hackeschen Höfe betritt, wird sich nicht sattsehen können.
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