Gendarmenmarkt
Der Gendarmenmarkt gehört zweifelsohne zu den Muss-Sehenswürdigkeiten in Berlin - nicht nur, weil der Platz einfach spektakulär anzusehen ist, sondern auch, weil er zu weiteren Sehenswürdigkeiten führt. So geben sich der Deutsche Dom, der Französische Dom und das Konzerthaus ein historisches Stelldichein - architektonische Meisterwerke, soweit das Auge reicht. Der ursprünglich unter dem Namen bekannte Linden-Markt wurde im Jahre 1688 konzipiert und liegt in der historisch-pulsierenden Mitte Berlins.
Georg Christian Unger vereinheitlichte den Gendarmenmarkt schließlich im Jahre 1777. Der Name des Platzes wechselte mehrere Male: Erst, wie erwähnt, Linden-Markt, dann Friedrichstädtischer und Neuer Markt. Zwischen 1736 und 1782 wurde der Platz als Wachposten von einem Kürassierregiment "gens d'arms" genutzt - seither spricht man allgemeinhin vom Gendarmenmarkt. Der Gendarmenmarkt wurde vom Zweiten Weltkrieg stark mitgenommen und zerstört, später aber wieder aufgebaut.
Als die Akademie der Wissenschaft seine 250-Jahr-Feier abhielt, wurde der Gendarmenmarkt erneut umgetauft und hieß fortan "Platz der Akademie". Seinen ursprünglichen Namen, beziehungsweise seinen langjährigsten Namen, bekam er im Jahre 1991 wieder zugesprochen und ist seither als Gendarmenmarkt bekannt und beliebt. War der Gendarmenmarkt einst bei seiner Entstehung auch wirklich als Marktplatz gedacht, ist er heute Anziehungspunkt vieler Touristen, aber auch die Berliner wissen ihren Gendarmenmarkt zu schätzen. Viele Events steigen hier regelmäßig.
| < Zurück | Weiter > |
|---|







