Franziskaner Klosterkirche
Eine begehbare Ruine, die Geschichten aus längst vergangenen Jahrhunderten erzählen kann - mysteriös angehaucht und mitten im pulsierenden Berlin: Das ist die Franziskaner Klosterkirche. In dieser Kulisse finden heute Lesungen, Konzerte und Verkostungen interessanter Gerichte und Weine statt - ein Ort des kulinarischen Hochgenusses, der Kultur und vor allem auch ein Ort für jene, die ihre Kamera nicht stillhalten können. Die Ruine der Franziskaner Klosterkirche gehört zu den wohl mit am häufigsten als Motiv genutzten Sehenswürdigkeiten für Hobby- und Profifotografen in der Hauptstadt.
Finden an diesem geheimnisvollen Ort Veranstaltungen wie etwa Konzerte oder Kunstausstellungen statt, sind die Reste der einst dort prangenden Kirche spannend illuminiert. Der Verein, der hinter der Franziskaner Klosterkirche steckt, geht gerne Kooperationen mit verschiedenen Veranstaltern ein, um dem Berliner und dem Berlin-Reisenden eine Kulisse voller Magie bieten zu können, in dem spektakuläre Veranstaltungen stattfinden. Noch bevor 1237 die Stadt Berlin gegründet wurde, gab es seit 1209 den Franziskaner Orden. Um 1250 entstand an dieser Stelle erstmals eine Kirche.
Um 1500 herum wurde diese Kirche zu einem Kloster vergrößert - allerdings war 1551 der letzte Klosterinsasse verstorben. Als Klosterschule wurde das Gebäude bald umgebaut und schließlich die Kirche erstmals saniert. Zwischen 1926 und 1936 musste die komplette Franziskaner Klosterkirche aufwändig neu aufgebaut werden, weil schon Jahre vorher Feuchtigkeit in die Gemäuer zog und Schaden hinterließ. 1945 wird die Kirche aufgrund einer Luftmine weitestgehend zerstört. Erst 1983 wurde die Ruine der Franziskaner Klosterkirche endgültig gesichert, restauriert und in eine Parkanlage integriert. Seither hat sie den Zweck der Erinnerung an eine bewegte und bewegende Vergangenheit und dient als Location für fulminante Veranstaltungen.
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