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Veranstaltung
- Titel:
- Photography Days
- Wann:
- 15.07.2010 - 18.07.2010
- Wo:
- C/O Berlin - Berlin
- Kategorie:
- Foto Ausstellungen
Beschreibung
C/O Berlin, International Forum For Visual Dialogues, präsentiert vom 15. bis 18. Juli 2010 die Photography Days zum Thema Shifting Media . New Role of Photography. Die Kraft der Fotografie und die Entwicklung des Fotojournalismus stehen im Fokus von fünf Paneldiskussionen. Wissenschaftler, Fotografen und Experten aus Print- und Online-Medien, Fernsehen und Werbung diskutieren über die neuen Ansprüche an das Medium Fotografie angesichts einer umgreifenden Digitalisierung.
Neben der Ausstellung und den Paneldiskussionen geben international bekannte Fotografen in Lectures Einblicke in ihre Arbeit. In persönliche Ansichten und Erfahrungen. Vertreter führender Fotoinstitutionen zeigen in Vorträgen aktuelle Tendenzen im Fotojournalismus auf. In Screenings präsentieren die Talents ihre Bilderserien. Live Acts bei der Eröffung sowie an den Abenden, BBQ, Party und Lounge runden die Photography Days ab.
Die Auswirkungen der Digitalisierung hat inzwischen auch den Fotojournalismus erreicht. Aufgrund von Beschleunigung, wachsender Konkurrenz und Neustrukturierung des Marktes müssen viele Fotografen, Agenturen und Medien ihre Arbeit und ihr Metier neu ausrichten. Die Zukunft des Fotojournalismus wird während der Photography Days in fünf Panel-Diskussionen von Experten erörtert – unter anderem mit Thomas Demand, Künstler, Andrea Holzherr, Agentur MAGNUM, Beate Gütschow, Künstlerin, Gerhardt Seidl, Verleger, Thomas Hoepker, Fotograf, Ulli Michel, Getty Images, Maurice Weiss, Fotograf, Christian von Borries, Künstler, Jan Hegemann, Hogan & Hartson Raue, Frank Briegmann, Universal Music, Simon de Pury, Kunsthändler, Ivo Wessel, Sammler, Michael Diers, Kunsthistoriker, Urs Stahel, Direktor Fotomuseum Winterthur, Roberto Koch, Dirrektor Contrastro, Walter Keller, Herausgeber, Alessandra Mauro, Direktorin Forma Mailand, Christopher Philipps, Kurator ICP New York, Marloes Krijnen, Direktorin Foam Amsterdam, und Matthias Harder, Kurator Helmut Newton Foundation.
Panel 1. Blogs, Feeds, Web 2.0 – die Zukunft des Fotojournalismus nach der digitalen Revolution.
Der klassische Fotojournalismus benötigte viel Zeit und Geld für Themenauswahl, Recherche, Umsetzung und Publikation. Das Zusammenspiel von Fotografen, Bildagenturen und Herausgebern bestimmten Qualität, Zeitpunkt und Preis der Veröffentlichungen. Heute brechen Demokratisierung, Enthierarchisierung und Beschleunigung der Medienlandschaft durch das Internet zunehmend gewachsene Arbeitsprozesse auf. Professionelle Fotojournalisten konkurrieren mit Amateuren weltweit um aktuelle Bilder und gesellschaftsrelevante Themen, Verlage schrumpfen und die Marktkräfte verschieben sich. Gleichzeitig steigt der Bedarf an visuellen, vor allem multimedialen Inhalten enorm. Das Panel diskutiert die veränderten Entwicklungen im Fotojournalismus mit seinen Chancen und Risiken.
Panel 2. Bilder für alle! Das Ende des Copyrights?
Nennung des Urhebers, Besitz der Rechte am Bild sowie der Negative und somit bessere Vermarktungsmöglichkeiten für Fotografen – vor über 60 Jahren begründete die Fotografenagentur MGNUM das, was uns heute als Copyright am Bild vertraut ist. Nur haben sich durch Digitalisierung und Internet die Vervielfältigung und Distribution heute radikal geändert. Ursprünglich als Schutzrecht gegen Missbrauch konzipiert, wird das Copyright des „genialen“ Bildproduzenten zunehmend – bewusst oder unbeabsichtigt – in der digitalen Alltagswirklichkeit von Nutzern weltweit missachtet. Ist verlustfreies Kopieren ein Zugewinn an Freiheit oder eine Einschränkung künstlerischer Verfügungsgewalt? Drohen Einnahmenverluste oder ergeben sich neue Möglichkeiten? Dieses Panel erörtert politische und rechtstheoretische Lösungen zur Copyright-Problematik.
Panel 3. Ich fotografiere, also bin ich. Psychologische und soziologische Aspekte der heutigen Bilderflut.
Kaum ein anderes Medium hat auch nur annähernd für eine derartig umfangreiche Daten- und Bilderflut gesorgt wie das Internet. Dank digitaler Kameras kann jeder in kürzester Zeit Unmengen von Fotos schießen und diese auch sofort verbreiten. 500 Milliarden Bilder entstehen jedes Jahr. Fotografieren wird zu einer Verortung von Individuum und Gesellschaft – physisch und psychisch so detailliert wie nie zuvor. Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit gelten verstärkt als neue Währung. Führt dieser ikonographische Extremismus zu neuen Verhaltensmustern oder gar zur Sprachlosigkeit? Wie behält man den Überblick im Daten- und Bilderdschungel? Das Panel behandelt die Auswirkungen der zunehmenden Bilderflut.
Panel 4. Das Foto – zwischen Unikat und Massenware. Die Preis- und Wertbildung auf dem Kunstmarkt.
Aufgrund ihrer Reproduzierbarkeit unterliegt die Fotografie seit jeher einer gewissen Skepsis auf dem Kunstmarkt. Vintage-Prints, unlimitierte Editionen oder Unikate – die Kategorisierung fotografischer Abzüge, deren Herkunft sowie Dokumentation und somit ihrer Bewertung unterliegen speziellen Regeln. Wie jedoch wird der Marktwert und Kaufpreis einer Fotografie festgelegt? Aus welchen Akteuren setzt sich der internationale Kunstmarkt für Fotografie zusammen? Das Panel erörtert die unterschiedlichen Spielarten und Grenzen dieses Mediums als „Object de Desire“ zwischen Begeisterung, Konsum und Spekulation.
Panel 5. Papier als Datenträger – ist das Fotobuch noch zeitgemäß?
Seit über tausend Jahren ist Papier der Informationsträger schlechthin – für Schrift, Bild und natürlich auch Fotografie. Fotobücher sind Meisterwerke des Designs und der Bildauswahl, sie unterliegen einer besonderen Konzeption und Intention. Zudem sind sie mit dem Schwinden von Fotostrecken in Magazinen und Zeitschriften eine der wichtigsten Präsentationsformen für Fotografen. Mit der Entwicklung von digitalen Büchern und Applications wird sich das Medium Fotobuch noch stärker ändern – von der kurzfristigen Publikation hin zum raren Sammlerobjekt. Das Panel stellt wichtige internationale Akteure vor und hinterfragt die heute Rolle des Fotobuchs.
Das detaillierte Tagesprogramm finden Sie ab Mitte Juli 2010 unter www.co-berlin.com.
Das Jubiläum von C/O Berlin steht unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin.
Photography Days
10 Jahre C/O Berlin
Termin 15. bis 18. Juli 2010
Paneldiskussionen, Lectures, Vorträge
Live Acts, Party, Lounge, Screenings, BBQ
Detailliertes Programm ab Mitte Juni unter www.co-berlin.com
Ausstellung 16. Juli bis 19. September 2010
Eröffnung Donnerstag, 15. Juli 2010 . 19 Uhr
Schirmherr Klaus Wowereit . Regierender Bürgermeister von Berlin
Eintrittspreise Ausstellung 10 Euro . ermäßigt 5 Euro
Photography Days Tagespass* 15 Euro . ermäßigt 10 Euro
3-Tagespass* 20 Euro . ermäßigt 15 Euro
*inkl. Ausstellung
Veranstalter C/O Berlin
International Forum For Visual Dialogues
Ort C/O Berlin im Postfuhramt
Oranienburger Straße 35/36 . 10117 Berlin
Pressekontakt Mirko Nowak
Auguststraße 5a . 10117 Berlin
Telefon 030.28 09 19 25 . Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.co-berlin.com
Partner MAGNUM Photos . Agentur Focus
Gefördert Weberbank . Daimler Financial Services
Deutsche Börse Group . Bayer Kultur . Erfurt & Sohn KG . Brillux
Unterstützer Wall . Seltmann . Hotel Bogota . Zeit Magazin
AV Tour . Dinamix . Culinarium
Medienpartner taz . Tip Berlin . Berliner Fenster
rbb kulturradio . Monopol
Neben der Ausstellung und den Paneldiskussionen geben international bekannte Fotografen in Lectures Einblicke in ihre Arbeit. In persönliche Ansichten und Erfahrungen. Vertreter führender Fotoinstitutionen zeigen in Vorträgen aktuelle Tendenzen im Fotojournalismus auf. In Screenings präsentieren die Talents ihre Bilderserien. Live Acts bei der Eröffung sowie an den Abenden, BBQ, Party und Lounge runden die Photography Days ab.
Die Auswirkungen der Digitalisierung hat inzwischen auch den Fotojournalismus erreicht. Aufgrund von Beschleunigung, wachsender Konkurrenz und Neustrukturierung des Marktes müssen viele Fotografen, Agenturen und Medien ihre Arbeit und ihr Metier neu ausrichten. Die Zukunft des Fotojournalismus wird während der Photography Days in fünf Panel-Diskussionen von Experten erörtert – unter anderem mit Thomas Demand, Künstler, Andrea Holzherr, Agentur MAGNUM, Beate Gütschow, Künstlerin, Gerhardt Seidl, Verleger, Thomas Hoepker, Fotograf, Ulli Michel, Getty Images, Maurice Weiss, Fotograf, Christian von Borries, Künstler, Jan Hegemann, Hogan & Hartson Raue, Frank Briegmann, Universal Music, Simon de Pury, Kunsthändler, Ivo Wessel, Sammler, Michael Diers, Kunsthistoriker, Urs Stahel, Direktor Fotomuseum Winterthur, Roberto Koch, Dirrektor Contrastro, Walter Keller, Herausgeber, Alessandra Mauro, Direktorin Forma Mailand, Christopher Philipps, Kurator ICP New York, Marloes Krijnen, Direktorin Foam Amsterdam, und Matthias Harder, Kurator Helmut Newton Foundation.
Panel 1. Blogs, Feeds, Web 2.0 – die Zukunft des Fotojournalismus nach der digitalen Revolution.
Der klassische Fotojournalismus benötigte viel Zeit und Geld für Themenauswahl, Recherche, Umsetzung und Publikation. Das Zusammenspiel von Fotografen, Bildagenturen und Herausgebern bestimmten Qualität, Zeitpunkt und Preis der Veröffentlichungen. Heute brechen Demokratisierung, Enthierarchisierung und Beschleunigung der Medienlandschaft durch das Internet zunehmend gewachsene Arbeitsprozesse auf. Professionelle Fotojournalisten konkurrieren mit Amateuren weltweit um aktuelle Bilder und gesellschaftsrelevante Themen, Verlage schrumpfen und die Marktkräfte verschieben sich. Gleichzeitig steigt der Bedarf an visuellen, vor allem multimedialen Inhalten enorm. Das Panel diskutiert die veränderten Entwicklungen im Fotojournalismus mit seinen Chancen und Risiken.
Panel 2. Bilder für alle! Das Ende des Copyrights?
Nennung des Urhebers, Besitz der Rechte am Bild sowie der Negative und somit bessere Vermarktungsmöglichkeiten für Fotografen – vor über 60 Jahren begründete die Fotografenagentur MGNUM das, was uns heute als Copyright am Bild vertraut ist. Nur haben sich durch Digitalisierung und Internet die Vervielfältigung und Distribution heute radikal geändert. Ursprünglich als Schutzrecht gegen Missbrauch konzipiert, wird das Copyright des „genialen“ Bildproduzenten zunehmend – bewusst oder unbeabsichtigt – in der digitalen Alltagswirklichkeit von Nutzern weltweit missachtet. Ist verlustfreies Kopieren ein Zugewinn an Freiheit oder eine Einschränkung künstlerischer Verfügungsgewalt? Drohen Einnahmenverluste oder ergeben sich neue Möglichkeiten? Dieses Panel erörtert politische und rechtstheoretische Lösungen zur Copyright-Problematik.
Panel 3. Ich fotografiere, also bin ich. Psychologische und soziologische Aspekte der heutigen Bilderflut.
Kaum ein anderes Medium hat auch nur annähernd für eine derartig umfangreiche Daten- und Bilderflut gesorgt wie das Internet. Dank digitaler Kameras kann jeder in kürzester Zeit Unmengen von Fotos schießen und diese auch sofort verbreiten. 500 Milliarden Bilder entstehen jedes Jahr. Fotografieren wird zu einer Verortung von Individuum und Gesellschaft – physisch und psychisch so detailliert wie nie zuvor. Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit gelten verstärkt als neue Währung. Führt dieser ikonographische Extremismus zu neuen Verhaltensmustern oder gar zur Sprachlosigkeit? Wie behält man den Überblick im Daten- und Bilderdschungel? Das Panel behandelt die Auswirkungen der zunehmenden Bilderflut.
Panel 4. Das Foto – zwischen Unikat und Massenware. Die Preis- und Wertbildung auf dem Kunstmarkt.
Aufgrund ihrer Reproduzierbarkeit unterliegt die Fotografie seit jeher einer gewissen Skepsis auf dem Kunstmarkt. Vintage-Prints, unlimitierte Editionen oder Unikate – die Kategorisierung fotografischer Abzüge, deren Herkunft sowie Dokumentation und somit ihrer Bewertung unterliegen speziellen Regeln. Wie jedoch wird der Marktwert und Kaufpreis einer Fotografie festgelegt? Aus welchen Akteuren setzt sich der internationale Kunstmarkt für Fotografie zusammen? Das Panel erörtert die unterschiedlichen Spielarten und Grenzen dieses Mediums als „Object de Desire“ zwischen Begeisterung, Konsum und Spekulation.
Panel 5. Papier als Datenträger – ist das Fotobuch noch zeitgemäß?
Seit über tausend Jahren ist Papier der Informationsträger schlechthin – für Schrift, Bild und natürlich auch Fotografie. Fotobücher sind Meisterwerke des Designs und der Bildauswahl, sie unterliegen einer besonderen Konzeption und Intention. Zudem sind sie mit dem Schwinden von Fotostrecken in Magazinen und Zeitschriften eine der wichtigsten Präsentationsformen für Fotografen. Mit der Entwicklung von digitalen Büchern und Applications wird sich das Medium Fotobuch noch stärker ändern – von der kurzfristigen Publikation hin zum raren Sammlerobjekt. Das Panel stellt wichtige internationale Akteure vor und hinterfragt die heute Rolle des Fotobuchs.
Das detaillierte Tagesprogramm finden Sie ab Mitte Juli 2010 unter www.co-berlin.com.
Das Jubiläum von C/O Berlin steht unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin.
Photography Days
10 Jahre C/O Berlin
Termin 15. bis 18. Juli 2010
Paneldiskussionen, Lectures, Vorträge
Live Acts, Party, Lounge, Screenings, BBQ
Detailliertes Programm ab Mitte Juni unter www.co-berlin.com
Ausstellung 16. Juli bis 19. September 2010
Eröffnung Donnerstag, 15. Juli 2010 . 19 Uhr
Schirmherr Klaus Wowereit . Regierender Bürgermeister von Berlin
Eintrittspreise Ausstellung 10 Euro . ermäßigt 5 Euro
Photography Days Tagespass* 15 Euro . ermäßigt 10 Euro
3-Tagespass* 20 Euro . ermäßigt 15 Euro
*inkl. Ausstellung
Veranstalter C/O Berlin
International Forum For Visual Dialogues
Ort C/O Berlin im Postfuhramt
Oranienburger Straße 35/36 . 10117 Berlin
Pressekontakt Mirko Nowak
Auguststraße 5a . 10117 Berlin
Telefon 030.28 09 19 25 . Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.co-berlin.com
Partner MAGNUM Photos . Agentur Focus
Gefördert Weberbank . Daimler Financial Services
Deutsche Börse Group . Bayer Kultur . Erfurt & Sohn KG . Brillux
Unterstützer Wall . Seltmann . Hotel Bogota . Zeit Magazin
AV Tour . Dinamix . Culinarium
Medienpartner taz . Tip Berlin . Berliner Fenster
rbb kulturradio . Monopol
Veranstaltungsort
- Venue:
- C/O Berlin - Website
- Straße:
- Oranienburger Straße / Tucholskystraße
- PLZ:
- 10117
- Stadt:
- Berlin
- Land:
-
Beschreibung
International Forum for Visual Dialogues im Alten Postfuhramt in Berlin.
EventList powered by schlu.net










