Bismarck Denkmal
Bismarck zu Ehren wurden deutschlandweit Denkmäler errichtet – selbstverständlich auch in der Hauptstadt. Die Bismarckwarte war in Berlin beheimatet und darin verbarg sich eine große Statue des ersten Reichskanzlers des Deutschen Reiches. Während auch heute noch ein Denkmal an Bismarck erinnert, wurde die Warte mit dem Krieg zerstört. Am Großen Stern in Berlin ist ein Bismarck Denkmal zu finden – die Zeit ist auch an diesem nicht spurlos vorbeigegangen. Das Bismarck Denkmal am Großen Stern hält dennoch gerne für touristische Fotos her – es ist immerhin noch fast vollständig erhalten. Um 1901 thronte es noch vor der ehemaligen Reichskanzlei; später musste es zum Großen Stern umziehen.
Die Bismarckwarte wurde von Otto Rietz aus Schöneberg erbaut. Die Statue von Bismarck fand ihren Platz in der Gedächtnishalle des aus Rüdersdorfer Kalkstein gefertigten Bauwerks. Vorderseitig prangte der Brandenburger Adler, der von Max Meißner verziert wurde, während der Eingang zur Gedächtniskirche von einem vier Meter hohen Löwen „bewacht“ wurde.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete auch das Ende der Bismarckwarte: Im April 1945 sprengten deutsche Truppen die Bismarckwarte. Man wollte damit sämtliche Orientierungspunkte der sowjetischen Armeen verschwinden lassen, wobei nicht nur die Bismarckwarte, sondern auch Kirchtürme zerstört wurden. Es sind an dieser Stelle heute keine Überreste der Bismarckwarte mehr zu finden.
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