Berliner Sehenswürdigkeiten
Berliner Sehenswürdigkeiten von Alexanderplatz bis Zoologischer Garten.
Bärenzwinger am Köllnischen Park
Es klingt erst mal grausam, ist allerdings eine Attraktion, die vom Verein Berliner Bärenfreunde e. V. ausgerichtet und nicht tierschädigend ist: Der Bärenzwinger am Köllnischen Park liegt gleich hinter dem Märkischen Museum. Die Stadtbärin mit dem für Berlin wenig exotischem Namen "Schnute" und ihre Tochter Maxi haben im Bärenzwinger am Köllnischen Park ihr Zuhause gefunden - ein weitläufiges Gelände und unter dem schützenden Dach eines Vereins, der darauf achtet, dass es den Bären gut geht. Dabei achten die Pfleger der beiden Bären beispielsweise darauf, dass die natürlichen Instinkte der Tiere nicht zu sehr verschütt gehen; so wird das Futter etwa an verschiedenen Plätzen versteckt und damit der Such- und Jagdinstinkt beibehalten.
Hackesche Höfe
Kunst, Kultur, wohnen, arbeiten und leben: Das sind die Hackeschen Höfe. Deutschlands größtes geschlossenes Hofareal zeigt sich aufgeschlossen gegenüber allen Interessierten und allen Interessengruppen, denn etwas, was es in den Hackeschen Höfen nicht gibt, gibt es nicht. Mitte der 90er Jahre haben die Hackeschen Höfe im Zuge ihres Umbaus an neuer Bedeutung gewonnen und sind seither nicht mehr aus der Hauptstadt wegzudenken. Von 1906 bis 1907 haben die Architekten Kurt Berndt und August Endell das Konstrukt Hackesche Höfe geplant und umgesetzt.
Scheunenviertel
Nordwestlich des Alexanderplatzes liegt das Scheunenviertel – beziehungsweise das Areal, was vom Urberliner noch als Scheunenviertel bezeichnet wird. Ursprünglich umfasste es das Gebiet zwischen Torstraße, Münzstraße und Rosenthaler Straße. Das Scheunenviertel geht zurück auf Kurfürst Friedrich Wilhelm, der 1672 forderte, Scheunen für brennbare Materialien zu erreichten. Kurz vor der Stadtmauer, die etwa beim Rosa-Luxemburg-Platz lag, sollte das Scheunenviertel errichtet werden.
Wrangelkiez Kreuzberg
Auf zirka 46 ha zwischen Oberbaumbrücke, Schlesischem Tor und Görlitzer Park erstreckt sich ein Altbauquartier: Der Wrangelkiez Kreuzberg. Rund 12.500 Menschen unterschiedlichster Nationen haben hier ihr Zuhause gefunden und trotz aller Negativschlagzeilen, die dieser „Problembezirk“ mit sich bringt, tobt hier das multikulturelle Leben, gibt es hier ein besonderes Flair – das Kreuzberg-Flair, könnte man sagen.
Schloss Bellevue
Im Schloss Bellevue hat seit 1994 wieder der Bundespräsident seinen ersten Amtssitz. Während das schöne Schloss im Zweiten Weltkrieg weitestgehend zerstört wurde, baute man es zwischen 1954 und 1959 wieder auf. Wo sich jetzt der Mitteleingang befindet, gestaltete man 1938 das ursprüngliche Gebäude um, sodass es als Gästehaus der Reichsregierung genutzt werden konnte. Erstmals erstellt wurde das Schloss Bellevue 1785 / 86 im Stil des Klassizismus von Philipp Daniel Boumann. Es war das erste Schloss in Berlin in diesem Stil.
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