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WEINmesse 2012 in Berlin

Zum bereits 19. Mal findet in Berlin die WEINmesse statt

WeinmesseZum bereits 19. Mal findet in Berlin die WEINmesse statt

Die WEINmesse berlin ist die erfolgreichste Endverbrauchermesse für Wein in Deutschland und sie findet vom 24. – 26. Februar 2012 auf dem Flughafen Tempelhof in der Haupthalle sowie Gate 1 und Gate 2 statt.

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Die Berliner Route der Migration

Route_Migration_2In Berlin wurde eine neues Migrations Projekt ins Leben gerufen "Berliner Route der Migration".

Die "Berliner Route der Migration" zeigt Stadtgeschichte als Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichte als Stadtgeschichte .

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Ist Grillverbot in Tiergarten ein Kulturverbot?

Zeit: Samstag, 22. Oktober · 13:00 - 15:00
Ort: im Tiergarten gegenüber Schloss Bellevue
Seit Jahren wird das Grillen in Tiergarten kontrovers diskutiert und versucht es zu verbieten. Die Koalition von SPD und CDU in Berlin Mitte beabsichtigt nun das Grillverbot durchzusetzen.
Der Tiergarten ist ein innerstädtisches Erholungsgebiet und ist umgeben von Regierungsgebäuden. Der Sitz des Bundespräsidenten ist dabei unmittelbarer Zeuge der Grillkultur in Tiergarten. Die Grillkultur in Tiergarten wird vorwiegend von Bevölkerungsgruppen mit niedrigen Einkommen und Migrationshintergrund in Anspruch genommen. Diese bestehen vorwiegend aus Familien mit Kindern, die über keine eigenen Einfamilienhäuser mit Gärten verfügen und im Jahr ca. an 15 Wochenenden in Tiergarten grillen. An diesen Tagen wird in Tiergarten ein buntes und familienorientiertes Lebensgefühl vorgeführt. Dies ist in den letzten 20 Jahren zur festen Lebenskultur dieser Bevölkerungsgruppe geworden. Es gibt offensichtlich politische Kreise, die diese Vielfalt für die Hauptstadtzone als unwürdig erachten.
Beim Grillen entstehen zweifelsfrei Kollateralbelastungen vor allem mit Müll. Dies sieht an solchen Tagen in Krumme Lanke und Schlachtensee nicht anders aus. Statt diesen Kollateralbelastungen mit öffentlicher Infrastruktur und bei vorsätzlichen Fehlverhalten mit persönlichen Sanktionen zu begegnen, will das Bezirksamt Mitte nun diese Kollateralbelastungen mit einem Grillverbot auf Kosten des Lebensgefühls und Kultur von Menschen begegnen, die auf diese Erholungsfläche angewiesen sind.
Eine Diskussion um Lebensgefühl, Kultur, Freiheit und hiermit verbundenen Kollateralbelastungen von Bevölkerungsschichten mit höheren Einkommen, die sonst intensiv und öffentlich geführt wird, wird bewusst unterlassen.
Die betroffenen Menschen mögen nicht ausreichend artikulations- und konfliktfähig sein um ihr Lebensgefühl und ihre Kultur zu verteidigen. Das Grillverbot in Tiergarten richtet sich gegen ihr Lebensgefühl und Kultur.
Stellvertretend für sie möchten wir mit unserer demonstrativen Grillaktion in Tiergarten am kommenden Samstag, den 22.10.2011 um 13.00 Uhr die Stimme erheben.
Grillverbot im Tiergarten
Zeit: Samstag, 22. Oktober · 13:00 - 15:00
Ort: im Tiergarten gegenüber Schloss Bellevue
Seit Jahren wird das Grillen in Tiergarten kontrovers diskutiert und versucht es zu verbieten. Die Koalition von SPD und CDU in Berlin Mitte beabsichtigt nun das Grillverbot durchzusetzen.

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Im Bezirk Berlin-Mitte soll nur noch gefördert werden, wer Treue zur Verfassung bekundet. Bisher hatte der Bezirk dies abgelehnt.

Wir streiken

Wer nicht bereit ist , seine Treue zur Verfassung schriftlich zu bekunden, soll künftig im Bezirk Mitte keine bezirklichen Fördergelder mehr erhalten. Organisationen, Personen und  Vereine, die im Verfassungsschutzbericht auftauchen, werden komplett von der bezirklichen Förderung ausgeschlossen. Die Vereinbarung, die SPD und CDU über die künftige Zusammenarbeit im Bezirk getroffen haben, enthalte eine entsprechende Klausel, sagte der Vizechef der CDU in Mitte, Volker Liepelt, der taz.

Wer nicht bereit ist, seine Treue zur Verfassung schriftlich zu bekunden, soll künftig im Bezirk Mitte keine bezirklichen Fördergelder mehr erhalten. Organisationen, Personen und Vereine, die im Verfassungsschutzbericht auftauchen, werden komplett von der bezirklichen Förderung ausgeschlossen. Die Vereinbarung, die SPD und CDU über die künftige Zusammenarbeit im Bezirk getroffen haben, enthalte eine entsprechende Klausel, sagte der Vizechef der CDU in Mitte, Volker Liepelt, der taz.
Die sogenannte Extremismusklausel hatte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) im Februar eingeführt. Organisationen, die sich mit staatlichen Fördergeldern gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Toleranz engagieren, sollten zunächst selbst eine Erklärung unterzeichnen, in der sie bestätigen, sich "zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen und eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit gewährleisten" - und die ihrer Partner gleich mit.
Nicht nur bei den Betroffenen kam Schröders Idee nicht gut an. Bei Verfassungsrechtlern und Sozialdemokraten, aber auch dem liberalen Koalitionspartner FDP und in der CDU selbst erntete der "Gesinnungs-Check" Kritik. Der FDP-Innenpolitiker Stefan Rupperet etwa sprach ebenso wie der Brandenburger Innenminister Dietmar Woidke (SPD) von einem "Klima des Misstrauens", die rot-rote Berliner Landesregierung lehnte die Anwendung der Klausel ab.
Auch der bisher rot-rot-grün dominierte Bezirk Mitte hatte so verfahren. Mitte sei "ein bunter und lebendiger Bezirk", in dem "Menschen aus mehr als 140 Nationen" lebten, schrieb die Bezirksstadträtin für Jugend, Schule und Sport, Petra Schrader (Linkspartei), in einem zweiseitigen Brief an Ministerin Schröder: "Mit der Einforderung des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung" unterstelle diese "das Vorhandensein antidemokratischer Haltungen" bei Förderungsnehmern. Die Erfahrungen bewiesen, "dass es einer solchen Erklärung nicht bedarf".
Das Umschwenken der Sozialdemokraten in Sachen Extremismusklausel erklärt Frank Boermann vom Kreisvorstand der SPD in Mitte als "Kompromisse, wie sie in solchen Vereinbarungen getroffen werden müssen. Wenn wir alleine regieren könnten, würden wir das sicher anders machen." Dafür habe man in Bereichen wie Integration und Stadtentwicklung "deutlich SPD-Politik durchsetzen können".
Der bisherige und zukünftige SPD-Bezirksbürgermeister Christian Hanke war 2009 in die Kritik geraten, als sich herausstellte, dass der Bezirk einen türkischen Kulturverein in Wedding finanziell gefördert hatte, der mit den ultranationalistischen "Grauen Wölfen" in Verbindung gebracht wurde und dessen Vorsitzender Isreal als "faschistischen Staat" bezeichnet hatte.
Im Wahlprogramm der CDU Mitte ist im Zusammenhang mit dem Förderungsstopp denn auch explizit und ausschließlich von "verfassungsfeindlichen Zuwandererorganisationen" die Rede, die "nicht wie in der Vergangenheit aus einer falsch verstandenen Toleranz heraus auch noch mit staatlichen Geldern unterstützt werden" dürften. Der taz gegenüber betonte Mittes Vize-CDU-Chef Carsten Spallek allerdings, es gehe in der neuen Regelung um alle Organisationen, "unabhängig von ethnischen Hintergründen oder davon, ob sie dem linken oder rechten Spektrum zugehören". Die Erklärung, die die Förderungsnehmer künftig unterschreiben müssten, solle "vom Rechtsamt ausgearbeitet werden", so Spallek: "Dass, wie in der Vergangenheit geschehen, Mittelempfänger mit verfassungsfeindlichen Organisationen kooperieren oder antisemitische Hetze betreiben, können wir als CDU nicht akzeptieren." Zudem dürfe eine solche Erklärung "kein Problem" für Projektpartner sein, so Spallek: "Denn die sind ja natürlich verfassungstreu und stehen auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung."
Für Bianca Klose von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) ist die in Mitte getroffene Vereinbarung trotzdem "weder aus demokratiepolitischer noch aus juristischer Sicht ein geeignetes Instrument". Bisher habe Berlin geschlossen der Klausel widersprochen. "Ich hoffe, dass der Beschluss in Mitte nicht wegweisend für Berlin wird", so Klose.
Die rot-schwarzen Kooperationspartner in Neukölln jedenfalls haben "keine derartigen Vereinbarungen getroffen", so Neuköllns SPD-Chef Fritz Felgentreu zur taz. Und ob die CDU die Idee aus Mitte in die Koalitionsverhandlungen auf Landesebene tragen will, wollte sie der taz nicht verraten
   

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