Bärenzwinger am Köllnischen Park
Es klingt erst mal grausam, ist allerdings eine Attraktion, die vom Verein Berliner Bärenfreunde e. V. ausgerichtet und nicht tierschädigend ist: Der Bärenzwinger am Köllnischen Park liegt gleich hinter dem Märkischen Museum. Die Stadtbärin mit dem für Berlin wenig exotischem Namen "Schnute" und ihre Tochter Maxi haben im Bärenzwinger am Köllnischen Park ihr Zuhause gefunden - ein weitläufiges Gelände und unter dem schützenden Dach eines Vereins, der darauf achtet, dass es den Bären gut geht. Dabei achten die Pfleger der beiden Bären beispielsweise darauf, dass die natürlichen Instinkte der Tiere nicht zu sehr verschütt gehen; so wird das Futter etwa an verschiedenen Plätzen versteckt und damit der Such- und Jagdinstinkt beibehalten.
Schnute ist am 18. Januar 1981 geboren und ihre Tochter Maxi erblickte 1996 das Licht der Welt. Dieses Jahr feierte der Bärenzwinger am Köllnischen Park übrigens schon seinen 70. Geburtstag - seit 1939 besteht der Bärenzwinger hier in Berlin. Maxi und Schnute halten derzeit Winterruhe. Sie werden alljährlich von ihren Besuchern entlastet, um - wie in der Wildnis - ihrem Winterschlaf nachgehen zu können. Ist dieser vorbei, werden Besucher sehr herzlich im Bärenzwinger am Köllnischen Park willkommen geheißen.
Der Zwinger wurde in den Jahren 1976 und 1977 neu gestaltet. Seither gibt es in der Köllnischen Heide nahe des Bärenzwingers einen Kinderspielplatz und die Terrasse des Märkischen Museums, die zum Verweilen einlädt. Der Besuch der Köllnischen Heide lohnt sich also nicht nur aufgrund des Bärenzwingers, sondern aufgrund der Ruhe, die da wie eine Oase inmitten der pulsierenden Hauptstadt liegt.
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